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January 17 2018

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Die Wahrheit über #Nestles Geschäfte mit dem Wasser- Wie kann #NestleWasser in einer Wüste abfüllen?

#PureLife ist eine Erfindung vom damaligen Nestlé-Chef Peter Brabeck–Letmathe. Er wollte am Wachstum des Wassermarktes mit einer eigenen Marke teilhaben. Auf Perrier- oder Vittel-Flaschen muss man den Nestlé-Aufdruck mit der Lupe suchen, doch nicht so bei Pure Life: Der Nestlé-Schriftzug prangt dick und unübersehbar oberhalb des Namens.

Nestlé-Präsident Peter Brabeck gehörte zu jenen 161 Menschen, die weltweit über insgesamt dreizehn Unternehmen fast 24 Billionen Dollar verwalten und so den „finanziellen Kern” der Machtelite bilden. Das geht aus einer Studie des amerikanischen „Project Censored” hervor. Nach 50 Jahre Konzernkarriere trat Peter Barreck 2017 ab. Er soll noch vier Millionen Nestlé-Aktien besitzen.

Eine mächtige Industrie profitiert vom Stillen vom Durst der Menschen: die Flaschenwasserbranche, die Nestle einen Umsatz von ca. 8 Milliarden CHF. Diese milliardenschwere Industrie nimmt etwas, das im Wesentlichen frei verfügbar ist, verpackt es und verkauft es aus Profit. Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Nestlé macht aus Leitungswasser ein Lifestyleprodukt. Multinationale Konzerne wie Nestlé haben viel Macht!

Derzeit laufen Proteste und Petitionen in den USA von Umwelt-Aktivisten, denn Nestlé will mitten in der von Dürre heimgesuchten Wüste in Arizona ein neues Werk eröffnen. „Wir investieren rund 35 Millionen Dollar in eine neue umweltfreundliche Wasserabfüllanlage und werden diese so nachhaltig wie möglich betreiben, “ so Nestlé. Die Menschen sehen das anders und bezeichnen den Konzern, der mit Wasser laut eigenen Angaben einen Umsatz von CHF 7,9 Milliarden tätigt, als unverantwortlich und unnachhaltig!

Nestlé bezeichnet sich selber gern als nachhaltig. Man kann es auch so betrachten, er pumpt nachhaltig und konsequent Wasser ab, wie wir bereits anhand Äthiopien gesehen haben: Trotz Dürre-Katastrophe – Nestlé pumpt 50.000 Liter pro Stunde Wasser aus Äthiopiens Boden und auch an Kalifornien – Trotz Dürre und abgelaufener Genehmigung, Nestlé bedient sich am Wasser!


Doch wissen Sie, wie Nestle Wasser in einer Wüste abfüllen kann? 
Lesen Sie hier: https://netzfrauen.org/2018/01/13/nestlewater/


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